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Leistungen  Stadtführungen in Rom  ein Beispiel:   Forum Romanum

Via Sacra im Forum Romanum (Nord/Osten)

Die Via Sacra befindet sich im Forum Romanum, dem größten archäologischen Freilichtmuseum der Welt. Es wird täglich von Hunderten Touristen besucht, die alle nur das Eine wollen: die Größe und Erhabenheit der römisch-antiken Vergangenheit nachfühlen.

Das Wichtigste wird meist außer Acht gelassen: die Veränderungen im Laufe der Zeit. Denn: Das heutige Erscheinungsbild entspricht einer jahrhundertlangen Bauentwicklung.

Das Forum Romanum um 1750 (Stich v. Giuseppe Vasi)
Silmischung

Gewiss: das heutige Aussehen mit den zusammengewürfelten Stilelemente hat ein großes subjektives Flair und steigert umso mehr den Erlebniswert der Ruinenlandschaft.

Silmischung

Der Schein trügt, denn wahr ist der Eindruck ganz und gar nicht. Die Originalität der Baukomplexe muss an deren jeweiligen Historizität gemessen werden. Nur so wird die Nachempfindung des römisch-antiken Baugefühls verständlich.

RomaCulta bietet Ihnen die Möglichkeit einer wahren Auseinandersetzung mit der originalen Bausubstanz. Sie können selbst anhand (gedruckter) Rekonstruktionen die verschiedenen Bauphasen und -perioden erkennen:

Forum Romanum in der Kaiserzeit

So präsentierte sich das Forum Romanum in der Kaiserzeit. Die roten Gebäude bilden den historischen Kern des Forums. Über alle erhebt sich der Kapitolshügel, zu seinen Füssen der Triumphbogen des Kaisers Septimius Severus (gest. 203).

Die antike Substanz ging im Laufe der "dunklen" Jahrhunderte völlig verloren (geraubt oder verschüttet).

Antonio Tempestas Zeichnung von 1593 "photographiert" jene Zeit, als die ersten Umbauten im Zuge der Renaissance begannen.

Man beachte den Zustand der Tempeln des Romulus und Antoninus-Faustina, die im Mittelalter in getürmte Kirchen (S.Lorenzo in Miranda und Hl.Kosmas und Damian) umgewandelt wurden.

Ein Drittel des Forums waren verschüttet und die Plünderungen der Renaissance trugen zum Verfall bei.

Via Sacra, Zg. v. Antonio Tempesta
Claude Lorrain

Claude Lorrain (1600-1682) malt den "Campo Vaccino".
Der erste große Interpret der klassischen Landschaftsmalerei in Rom zeigt uns das Aussehen der Via Sacra um die Mitte des 17.Jahrhunderts, als das Forum unheroisch als Kuhweide diente ("campo vaccino", von vacca = ital. Kuh).

Der Stich von G.B.Piranesi (2. Hälfte des 18.Jhdt.) zeigt die Via Sacra mit den barocken Zugriffen, die an den beiden Kirchen besonders ins Auge stechen.

Es handelt sich (links) um den Tempel des Antoninus und der Faustina mit der vorragenden antiken Säulenfront; rechts ist die Kirche der hl. Kosmas und Damian zu erkennen.

Via Sacra, Stich von Piranesi (18.Jhd.)
Das Forum Romanum in Mussolinis Zeit

Dieses historische Photo ist in den zwanziger Jahren vom Kapitolshügel aus geschossen worden. Mussolini hatte die Kurie gerade einer radikalen Kur unterzogen und die Prunkstrasse führte direkt übers Forum zum Kolosseum.


 

    Zweites Beispiel (römische Barockdecken)
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