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Kultur |
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Faleria - ein vergessenes Dorf im Norden Latiums ulturlandschaft 'Tuscia' (Südetrurien) |
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Faleria ist ein kleines Dorf von ca. 2.000 Einwohnern, in Latiums Norden. Es liegt auf halbem Web zwischen Rom und Viterbo. Man erreicht es über die alte Konsularstraße, die Via Flaminia, und schwenkt dann bei Rignano Flaminio in Richtung Calcata ein. |
| Ein trauriges Ereignis prägt den Ort: im Jahre 1942 zerstörte ein Erdbeben einen Teil des mittelalterlichen Dorfkerns. Nach dem Krieg wurden für die Einwohner neue Häuser an anderer Stelle errichtet. Das alte Dorf, das eine Siedlungsgeschichte von zweitausend Jahren aufweist, fiel langsam dem Verfall anheim. Bis heute haben die Gemeindeverwaltungen nicht sehr viel für den Erhalt unternommen. |
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Die Erinnerungen an das alte Dorf erlöschen und nur die Alten können von seinem Leben in früheren Zeiten erzählen. Eine "Mauer der Schande" trennt heute den alten mittelalterlichen 'Borgo' vom neuen Dorf. Lesen Sie |
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Die Chancen Falerias wären enorm: die Kulturlandschaft (die sog. "Tuscia" des ehem. Südetruriens) ist noch unberührt. Unzählige Kulturschätze harren auf Entdeckung. Die Mühlensteine der Tourismusindustrie haben noch keine Schäden verursacht, hier stößt der Reisende auf Authentizität und echtes, gelebtes Folklore. Der Kulturverein RomaCulta versucht seit ungefähr zwei Jahren, das Gebiet um Faleria touristisch aufzuwerten. Er fördert eine kulturgeprägte Anäherung, versucht die Eigenart der Gegend zu bewahren und die Bewohner für ihre Heimat interessieren will. |
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Die Gründe für ein solches Schicksal liegen hauptsächlich im fehlenden Geschichtsbewußtsein der Einwohner. Die Fäden zur Vergangenheit der Väter sind gerissen. Die Nähe zu Rom -ungefähr 40 km- behinderte seit jeher eine selbständige, wirtschaftliche Entwicklung. Die günstige Verkehrslage machte die Tuscia zu einem Streitobjekt zwischen Feudalherren und Kirche. Ausbeutung und Unterdrückung der Bevölkerung nahmen kein Ende über die Jahrtausende. |
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Es ist RomaCultas größtes Anliegen, daß die Einwohner Falerias durch interessierte Reisende auf die glanzvolle Vergangenheit ihres Dorfes aufmerksam gemacht würden... hier, wo sogar ein großer Kaiser wie Otto III im Jahre 1002 verstarb. Falls Sie ein wenig neugierig geworden, lesen Sie weiter:
2. Kulturlandschaft 'Tuscia' (Südetrurien)
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