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Kultur römische Impressionen Spanische Treppe
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Die Spanische Treppe entstand in den Jahren 1723 - 1726 unter dem Pontifikat des Benedikt XIII. Orsini. Die ganze Stadt verfolgte den erbitterten Konkurrenzkampf - eine Stadtführung unter einem anderen Blickwinkel. |
| Die Prachttreppe gehört zu den größten Leistungen des Spätbarock und des Rokoko. Sie ist es vor allem dadurch, daß der Architekt bei ihren Rampen und Absätzen so gut wie nie den rechten Winkel angesetzt hat. Die unvermeidlichen Horizontalen der Stufen spannen sich in ausschwingende Rahmen, der Reihnung der Geraden sind kurvierte Linien entgegengesetzt. | ![]() |
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Spanische Treppe verbindet den Hügel des Pincio mit der darunterliegenden Stadt, die im Tiberknie ausläuft. Sie gilt als bestes Beispiel der spätbarocken Urbanistik, die auf theatralische Art und Weise das Stadtbild gestalten wollte. Wie aber sah die Gegend vor dem Bau der monumentalen Treppe aus? Einen solchen perspektivischen angelegten Treppenaufgang, großartig und anmutend in einem, würde man eher in einem Palast oder in einem Opernhaus erwarten. Der Platz erfährt dadurch einen theatralisch-prunkvollen und zugleich intim-anheimelnden Charakter.
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Francesco De Sanctis ersetzte mit der neuen Prachttreppe einen von Bäumen gesäumten Trampelpfad auf dem grasbewachsenem Hügel des Pincio. Die Abbildungen zeigen den Zustand vor 1726, als der Aufstieg zum Pincio durch ein freies Feld führte. Die Gegend wurde erst spät verbaut, vorher wurde sie im Volksmund "nelle Fratte" (im Gestrüpp) bezeichnet. |
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| Sie diente nicht nur als urbanistische Verbindung mit dem Hügel, sondern auch als Boulevardtreppe für die gute Gesellschaft. Hier versammelte sich Roms High Society, in der Gegend wohnten Goethe, Angelika Kauffmann, Thorwaldsen, Piranesi, Keats und Shelley. |
| Die Spanische Treppe im Wandel der Zeit - Abbildungen von gestern und heute. | ||
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| Stich von G.B.Piranesi (2.Hl. 18.Jhds) | Hochsaion in Rom | Die Spanische Treppe by night |
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