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| Reisebericht - "Rom, die Stadt in Marmor" |
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Tag 1 - Tag 2 - Tag 3 - Start |
| Erster Tag (Samstag, 11.Okt. 2003) |
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Wir treffen uns am Samstag morgen bei einer zuvor vereinbarten Metrostation mit einem Mitarbeiter von RomaCulta. Wir kennen ihn schon von unserer letzten Romreise. Nur er kennt alle geheimen Wege und Buslinien in Rom, die schönsten Plätze, leckersten Pastarestaurants und viele Anekdoten aus dem alten und neuen Rom. Gemeinsam nähern wir uns heute Rom von aussen und von unten: Via Appia Antica und den Katakomben von San Callisto. Die Via Appia Antica, auch "die Königin der Wege" genannt, wurde 312 v.Chr. angelegt und war eine wichtige Verbindungsstrasse zwischen Rom und Capua. Später wurde die Strasse weitergeführt bis zum Hafen von Brindisi. Sie ist kerzengerade, genau 4 Meter breit und es konnten 5 Soldaten oder 2 Pferdewagen nebeneinander ungehindert marschieren bzw. fahren. |
| Teilweise liegen dort noch die ursprunglichen Pflastersteine und man kann die Spuren der schweren Pferdewagen erkennen. Die Strasse ist umsäumt von Resten der Grabmälern reicher Bürger. Die meisten marmor- und travertinverkleideten Grabmälern wurden geplündert, aber einige Reliefs und Statuen sind erhalten oder wurden durch Kopien ersetzt. |
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| Nachdem wir uns in einer der vielen Restaurants gestärkt haben, heisst unser nächstes Ziel: San Pietro, der Petersdom. Die Grösse des Platzes und des Domes sind atemberaubend, besonders die prachtvolle Symmetrie von Berninis Kolonnaden mit den Heiligenfiguren. |
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Die Kunstschätze im Inneren des Doms lassen uns staunen und wundern- soviel Prunk! Ein religiöses Gefühl kommt allerdings nicht auf - bedingt durch die herumlaufenden Besucher und eifrigen Männer, die Stühle rücken für die bevorstehende Heiligsprechung durch den Papst am folgenden Tag.Gerne wären wir noch hinaufgefahren zur Kuppel des Domes, doch die wartende Menschenreihe ist uns zu lang, denn wir haben noch viel vor - an diesem Samstag. Die Füsse schmerzen zwar schon, aber das spielt an diesem Wochenende keine Rolle. |
| Schliesslich wollen wir uns noch was Nettes in einer der vielen, verlockenden Geschäften kaufen. Es braucht nicht teuer zu sein, aber was Besonderes darf es schon sein. Also los-zur Via Cola di Rienzo. Dort kaufen die Italiener gerne ein. Also auch wir! Zurück kommen wir mit einem Gürtel, einer Tasche, einem Schal , ...Oh je! Isabelle und Theresia haben immer noch gute Laune -dank dem Strassenclown und einem "bacio". Einfach köstlich! |
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Langsam sinkt die Sonne am Himmel, aber unser Tag ist noch nicht zu Ende.Nachdem wir den Stadtplan in alle Richtungen gedreht haben, entscheiden wir uns zum Piazza del Popolo zu laufen. Von unserer letzten Romreise wissen wir noch, dass es dort besonders schön ist, und das wollen wir natürlich auch Isabelle und Theresia zeigen. Als wir dort ankommen, ist der Platz schon gefüllt mit jungen Leuten und die Abendsonne taucht alles in ein goldenes Licht. Wunderschön!In der Mitte des Platzes steht einer der 13 Obelisken Roms. So wie ein versteinerter Sonnenstrahl aus dem fernen Ägypten; einem Statussymbol der Mächtigen. Und jetzt noch schnell zur Spanischen Treppe, (Scalinata della Trinita dei Monti). Die Stufen sind schon fast alle mit Menschen besetzt. Oberhalb der Treppe befindet sich die schöne Kirche Trinita dei Monti und am Fusse der Brunnen Fontana della Barcaccia. |
| Autor: Ulrike Lugert (Lisse - NL) - hosted by RomaCulta, ars visitandi |
| URL: http://www.romaculta.it/det/ulrike/reisetagebuch_rom.html e-mail: ulrike.lugert@inter.nl.net |