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"Ja, es ist alles beseelt in deinen heiligen Mauern, ewige Roma!" -dichtete der Rom-Enthusiast J. W. von Goethe in seinen Elegien, die im Grunde recht freudig sind. Heute fragen sich zeitgenössische Zweifler, ob Rom eine Seele besitze oder überhaupt je besessen habe. Die Dreimillionenstadt der hässlichen, deprimierenden Vororte und eines langsam verfallenden Ruinenzentrums nicht zu lieben, geschweige denn zu achten, ist Tagesdevise geworden. Auch in einem Heiligen Jahr wie 1975 erschienen die Mauern der ewigen Roma alles andere als heilig. (...)"
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