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Leistungen Stadtführung in Rom Das Rom der Borgia
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Die Zuschauerquoten von ZDF (Okt. 2011) und PRO7 (Nov.) waren gewaltig: Millionen verfolgten die beiden Staffeln über die berühmt-berüchtigte Papstfamilie Borgia. Denn (so Wolfgang Feindt, Redakteur beim ZDF, im Interview mit P.M.History 1/1012, S.78): "Die Renaissance erlebt gerade eine Renaissance (...). Ich glaube aber auch, dass sich die Zuschauer gerade in Zeiten, in denen wir jeden Tag so durchgeschüttelt werden, gerne mit fremden Welten beschäftigen" |
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RomaCulta bietet historisch-fundierte Stadtführungen zu den Schauplätzen der Taten der Borgia-Familie in Rom, wobei das Augenmerk eher auf geschichtliche Zusammenhänge statt auf anektodenhafte Aufzählungen und dramatisierten Steigerungen gerichtet wird. Der Stadtrundgang beleuchtet einige historische, bauliche und künstlerische Etappen - da, wo die Hauptakteure dieser Familie ihre Spuren hinterlassen haben.
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Der Name ist unwiderruflich mit dem mächtigsten Repräsentanten der Familie verbunden: Papst Alexander VI., der 214ste Nachfolger des Petrus. Er regierte von 1492 bis 1503 mit der Selbstverständlichkeit eines Fürsten - die Machtausübung und die Vetternwirtschaft unterschied sich kaum von weltlichen Herrschern seiner Zeit. |
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"Der Herr will nicht den Tod des Sünders, sondern dass er lebt und zahlt", -
soll Papst Alexander VI. gesagt haben. Wie die meisten anderen Renaissance-Fürsten begnadigte er Verbrecher gegen Geldzahlungen und verschacherte Ämter an Meistbietende. Eine Besonderheit war, dass Papst Alexander VI. sich unverhohlen zu seinen illegitimen Kindern (Lucrezia, Juan und Cesare Borgia) bekannte und eine regelrechte Familienpolitik betrieb. |
Lucrezia und Cesare Borgia waren die anerkannten Kinder des Kirchenoberhauptes, die er mit Kalkül in wichtige Machtposten oder im Sinne der Heiratspolitik einsetzte, um seine Macht zu festigen.
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"Der Herr will nicht den Tod des Sünders, sondern dass er lebt und zahlt", -
soll Papst Alexander VI. gesagt haben. Wie die meisten anderen Renaissance-Fürsten begnadigte er Verbrecher gegen Geldzahlungen und verschacherte Ämter an Meistbietende. Eine Besonderheit war, dass Papst Alexander VI. sich unverhohlen zu seinen illegitimen Kindern (Lucrezia, Juan und Cesare Borgia) bekannte und eine regelrechte Familienpolitik betrieb. |
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Die politische Situation "Italiens" zur Zeit der Borgia-Familie Im Mittelalter scheitern die Versuche deutscher Kaiser, in Römerzügen die kaiserliche Gewalt wiederherzustellen. So bildete sich das italienische Staatensystem des 14./15. Jahrhunderts: die Republiken Venedig und Genua, zunächst auch noch Florenz, die Fürstentümer der Visconti und Sforza (Mailand), der Este (Modena), Scaliger (Verona) u. a. Mit Beendigung des Schismas (1415) festigte sich auch der Kirchenstaat wieder. 1442 gewannen die sizilianischen Aragonesen Neapel zurück; in Florenz setzten sich die Medici durch. Nach dem Frieden von Lodi (1454) herrschte ein Gleichgewicht von 5 Mittelstaaten (Neapel-Sizilien, Florenz, Kirchenstaat, Mailand, Venedig). Im 13. und 14. Jahrhundert war Italien das wirtschaftlich führende Land Europas. Mit Humanismus und Renaissance war Italien im 15. Jahrhundert führend in Kunst und Wissenschaft in Europa. |
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Hauptinterpreten aus der Familie Borgia: |
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| Rodrigo Borgia | Lucrezia Borgia | Cesare Borgia | Vannozza | Lucrezia Borgia | Lucrezia Borgia | Lucrezia Borgia | Rodrigo Borgia | Lucrezia Borgia | Lucrezia Borgia |
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Unsere thematische Kulturführung zu den Wirkstätten der Borgia in Rom Die Stadt hat sich natürlich seit den Zeiten der Borgia stark verändert. Ihre Stadt trug noch starke mittelalterliche Züge. Erst die Spätrenaissance und dann v.a. die Barockzeit verändern das Bild sehr stark, schaffen moderne Straßen und renovieren Plätze und Gebäude. Dennoch: einige Stadtteile blieben unangetastet und die Eingriffe der Borgia in Architektur, Kunst und Planung kann man sehr gut vernehmen. Der Rundgang führt zum Campo de Fiori, nach San Marco, ins jüdische Viertel, zur Piazza Navona und Engelsburg. |
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